Abend der offenen Tür
Unser diesjähriger Abend der offenen Tür findet am 23. Februar 2012 in der Zeit von 17 Uhr bis 19.30 Uhr statt. Wir freuen uns auf viele Gäste.
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Museum für Ur-und Frühgeschichte
Im Januar machten wir, die 5/1, unseren Projekttag nach Weimar in das Museum für Ur – und Frühgeschichte. Das Museum ist bekannt durch seine Funde aus Thüringen von Werkzeugen und Knochen.
Hier konnten wir erfahren wie die Menschen in der Steinzeit gelebt haben. Die wichtigsten Werkzeuge waren für sie der Faustkeil, der Bohrer und das Geröllwerkzeug. Für das Essen sorgten die Männer. Hierzu gingen sie auf die Jagd, um Tiere wie Mamuts, Bisons und Wildpferde zu jagen. Als beste Jagdwaffen hatten sie Pfeil und Bogen. Zum Jagen versteckten sie sich hinter großen Steinen oder hinter Büschen von dort konnten sie gut und gerade auf die Tiere zielen.
Mit dem Faustkeil konnten sie das Fell der Tiere abschaben. Aus dem Fell haben sie sich Kleidung oder Decken gemachen. Die Frauen hatten als Aufgabe das Sammeln von Früchten, Pilze, Äpfel, Nüsse und noch vieles mehr.
Mit den Kindern machten sie aus Ton viele Gefäße mit verschiedenem Muster. Diese Gefäße nutzten sie um Essen zu kochen und Wasser zu holen.
Dies war alles sehr interessant und schön zum Anschauen.
Selina Mayer
Erneut 3. Platz beim ZWOT in Jena
Beim zum zweiten Mal am 17.01.2012 ausgetragenen Wettbewerb des Regionalzentrums Ostthüringen zur Förderung mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch begabter Schüler am Carl-Zeiss-Gymnasium Jena konnte die Mannschaft des Marie-Curie-Gymnasiums Bad Berka wie schon im vergangenen Jahr einen großartigen 3. Platz erringen. Im Wettstreit mit weiteren 15 Gymnasien erreichten Nadine Glaser und Alina Palmer aus der 8. Klasse und Konstantin Schwark und Florentin Stengel aus der 7. Klasse als Mannschaft insgesamt 50 Punkte, dabei waren Aufgaben aus der Physik, Chemie, Biologie, Mathematik sowie Geograhieaufgaben, diese in englischer Sprache, zu lösen.
Unsere Mannschaft mit Dr. Frank Unrein als Begleiter und Fotograf nutzen den Aufenthalt am Spezialgymnasium in Jena auch zu einer Begegnung mit unseren Spezies Christian Kesting und Richard Pacalaj, die jetzt die 11er Kurse besuchen.
Das Gymnasium Bergschule Apolda und das Goethegymnasium Weimar erreichten die Plätze 6. bzw. 8.
Hinweis: ZWOT steht für "Zusammen für starke Wissenschaft im Osten Thüringens".
Erfolgreich bei der Physikolympiade am MCG
Michael Meyer (12), Carolin Müller (11), Lukas Keppler (10), Cora Döring (9), Nadine Glaser und Christian Machulla (8) sowie Jonas Schultes (7) sind die Sieger in der 1. Stufe der Thüringer Physikolympiade 2011/2012 am MCG. Einen zweiten Platz erreichten Stefanie Krause, Maximilian Weise, Stella Linnekogel und Konstantin Schwark, über einen dritten Platz können sich Juliane Fitz, Alexander Schilling, Katja Hintz, Alina Palmer und Alexander Hauspurg freuen. Insgesamt 20 Schüler des MCG konnten sich für die 2. Stufe der PhO am 02.02.2012 in Weimar qualifizieren.
Mobbing, auch bei uns?
So einfach lässt sich diese Frage leider nicht verneinen. Laut der ZDF-Reportage 37°, Mobbing im Internet, sind solche Fälle in neun von zehn Schulklassen an der Tagesordnung. Raushalten kann sich dabei niemand, denn neben Täter(n) und Opfer gibt es außerdem Verstärker und Assistenten des Täters. Auch Außenstehende sind nicht wirklich unbeteiligt, denn Nichtstun bestärkt den Täter. „Treffen“ kann es wirklich jeden und jede. Das zeigte uns das Theaterstück Mobbing, mit dem der Weimarer Kulturexpress am 13.12.2011 für Schüler und Eltern der 8/1 und 8/4 sowie für die D/G-Kurse gasierte. Die zwei tollen Schauspielerinnen führten anschließend eine angeregte Diskussion mit dem Publikum, wobei sich Schüler, Eltern und Lehrer zu Wort meldeten, denn Rede- und Aufklärungsbedarf ist da! Für „Unbeteiligte“ läuft Mobbing oft unsichtbar ab, aber die Betroffenen leiden. Darum müssen wir alle aufmerksam sein, denn oft genug wird Mobbing als Streiterei zwischen pubertierenden Jugendlichen verharmlost.
Wir als MCG sehen uns als Schule mit Courage. Solch eine Zivilcourage sollten gerade die Schüler und Schülerinnen zeigen, die bisher wegschauten oder die Problematik verdrängten. Aber auch die Opfer dürfen nicht still vor sich hinleiden, sondern müssen sich Hilfe holen. Ansprechpartner sind zuerst einmal Freunde, Eltern, Lehrer oder andere Vertrauenspersonen.
In der 8/1 haben wir überlegt, welche Werte im Miteinander für uns wichtig sind, nämlich gegenseitiger Respekt, Courage und Einfühlungsvermögen. Wenn das eingehalten wird, könnten wir (statistisch gesehen) die eine Klasse von zehn sein, in der Mobbing keine Rolle spielt.
Sylvia Matthes
Schulstammtisch am 27. Dezember 2011
In der Zeit zwischen 19:00 und 24:00 Uhr bestand im Hotel Hubertushof Bad Berka die Möglichkeit für ein Wiedersehen und interessante Gespräche. Weitere Infos unter Portal/Schüler/Ehemaligentreffen 2011.
Konzert zur Weihnacht des Marie-Curie-Gymnasiums
Zum Jahresabschluss präsentierten die Schülerinnen und Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums ein buntes Programm der Chöre des MCG unter der Leitung von Bernd Gottschalk und einer der Theatergruppen von Karin Hemkes. Die musikalischen und schauspielerischen Leistungen im Saal der Zentralklinik Bad Berka fanden die Anerkennung des Publikums und wurden auch mit Spenden der Gäste von über 500 € belohnt. Herzlichen Dank dafür. Ein besonderes Dankeschön an Birgit Kahnt, die sich gemeinsam mit anderen Helfern wieder für die weihnachtliche Bühnenausgestaltung engagierte sowie an die Stadt Bad Berka für den Transport der Chorstufen.
Nachfolgend ein Foto aller Mitwirkenden am Programm, fotografiert von Doreen Beutel.
Feierliche Übergabe der neuen Schulsporthalle
Am Montag, 05.12.2011, fand im Beisein des Landrates Hans-Helmut Münchberg, des Bad Berkaer Bürgermeisters Thomas Liebetrau und des Mitgliedes des Landtages Mike Mohring die feierliche Übergabe der neuen Schulsporthalle durch die Weimarer Architekten Klaus Reich und Ulrich Junk an den Schulträger und den Schulleiter des MCG Andreas Henschel statt. Das MCG bedankt sich im Namen aller Schulen und Vereine für das große Engagement sehr viele Mitstreiter in Bad Berka, im Weimarer Land und im Freistaat Thüringen für das Gelingen der „Neuen Schulsporthalle Bad Berka“. Ein besonderes Dankeschön des Schulleiters verdienen unser Hausmeister Axel Hünger und das Schulleitungsmitglied Lys Liebeskind als Ansprechpartner des MCG für den Sporthallenneubau.
Bürgerpreis für MCG-Schüler
Jennifer Trautmann, Jan Hunka, Oliver Michaelsen und Thomas Freitag erhielten im Dezember 2011 den Bürgerpreis der Sparkassenstiftung Weimar – Weimarer Land.
Die vier Schüler des MCG untersuchten im Rahmen ihrer Seminarfacharbeit die Situation des Ehrenamtes in Blankenhain und organisierten eine Vereinsmesse mit dem Ziel, besonders junge Leute für ein bürgerliches Engagement zu gewinnen.
Grüße aus der Partnerschule in Tarnów
Wir möchten uns bei den Schulleitern Andreas Henschel und Andreas Striebe sowie bei allen KollegInnen bedanken, die an der Festveranstaltung und dem Schulfest mitgewirkt haben. Das waren für uns unvergessliche Momente, ein Grund zur Freude und ein Anlass zum Feiern. Wir bewunderten die neue Sporthalle, in der die Motorik und Bewegung jedes Schülers aktiv unterstützt und gefördert wird. Das MCG ist eine optimale Schule und das angenehme Schulklima hilft Schulpartnerschaften zu pflegen. Die Jan Szczepanik Schule in Tarnów ist Ihnen sehr dankbar und hofft auf weitere gelungene Zusammenarbeit. Nochmals danke für alles! Alle waren sehr begeistert. (Grzegorz Komendacki)
Sieg für Tobias und Franziska
Tobias Bokeloh und Franziska Kahnt konnten bei der Regionalrunde der Mathematikolympiade im Schulamtsbereich Weimar am 09.11.2011 in ihren Klassenstufen den ersten Platz erringen und mit einem 1. Preis ausgezeichnet werden. Zu unseren Preisträgern gehören auch: Nadine Glaser (3. Preis), Rebekka Maas, Niels Damm, Florentin Stengel, Phillip Graf und Elisa Junghans (Anerkennung). Gute Punktergebnisse erreichten ebenfalls: Alina Palmer, Max Mäder, Michel Beier, Konstantin Schwark, Maximilian Thiel, Volker Schiller, Felix Reibetanz und Lena Margraf.
Lesen, Lesen, Lesen...
Auch 2011 führten die Schülerinnen und Schüler unserer 6. Klassen den Vorlesewettbewerb durch. Als Anerkennung erhielten alle Klassensieger Büchergutscheine vom MCG und der Stadtbibliothek Bad Berka. Aus den besten Leserinnen und Lesern der 6/1, Tobias Bokeloh und Marie Schier, der 6/2, Tanja Linnekogel und Julia Wollschläger, der 6/3, Felix Reibetanz und Kerstin Zänker, und der 6/4, Konrad Koch und Georg Vent, ermittelte die Jury am 5.12.2011 unsere Schulsiegerin: Julia überzeugte mit ihrer Buchvorstellung „Party des Grauens“. Auch beim Vorlesen des unbekannten Textes setzte sie Stimme und Mimik hervorragend ein und las sehr ausdrucksstark.
Herzlichen Dank an die anderen beiden Jurymitglieder, Frau Böhner, unsere Deutschlehrerin „im Ruhestand“, und Frau Werneburg, die in der Bibliothek eine gemütliche „Vorleseatmosphäre“ geschaffen hatte.
Wir wünschen Julia Erfolg bei der nächsten Runde und allen anderen Kindern natürlich weiterhin viel Spaß beim Lesen!
Sylvia Matthes
Anna-Carina Siebert vom MCG – Eine von Thüringens besten jungen Autorinnen
Von wegen, junge Menschen beschäftigen sich nicht mit Literatur oder schreiben nicht selbst gern eigene Geschichten. Dass dies nicht der Fall ist, beweisen eindrucksvoll die vielen Einsendungen zum Eobanus- Hessus- Schreibwettbewerb 2011.
Dieser entsprang 2001 einer Initiative der Kulturdirektion Erfurt und der Engelsburg. Seitdem wird er jährlich ausgeschrieben – seit 2003 mit Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur auch thüringenweit. Für die durchweg fachkundige Jury erwies es sich auch 2011 nicht einfach, die besten Beiträge zu küren.
In diesem Jahr erhielt Anna-Carina Siebert für ihre Kurzgeschichte „Jeanne“ einen der begehrten Schülerförderpreise. Das ist endlich eine Anerkennung, die ihr Talent öffentlich würdigt.
In die Herzen ihres Kurses und ihrer Deutschlehrerin hat sich Anna in den letzten Jahren schon längst geschrieben. Auf ihr Konto gehen anspruchsvolle Essays, Geschichten und Theaterstücke, leider nur im Unterricht oder privat gelesen und beurteilt.
Anna-Carina ist damit ein sprachliches Ausnahmetalent am sonst eher naturwissenschaftlich ausgerichteten MCG.
Jetzt hat sie sie sich auch in die Thüringer Oberliga geschrieben. Weiter so! Ich bin jedenfalls stolz auf dich.
Karin Hemkes
Leseprobe:
Der Großvater musterte die Katze auf eine Weise, mit der man auch das Haltbarkeitsdatum eines alten Joghurtbechers überprüfen könnte. Ein Skulletgestell wie dieses, plakativ bog er die dürren Vorderpfoten nach oben, ist nicht gemacht zum Überleben. Der Großvater sagte „Skullet“ und nicht „Skelett“, er hatte eine Metzgerei und als mein Vater klein war, arbeitete mein Großvater systematisch daraufhin, das Doppelte einer Schweineleiche zu wiegen, aber nachdem er bei 110 Kilogramm angekommen war, verkaufte er sein Geschäft. Er beerdigte meine Großmutter, die noch nicht meine Großmutter war, weil ich noch nicht lebte, räumte das Haus auf und schenkte seinem Sohn und dessen Frau zur Hochzeit das Dachgeschoss. Meine Mutter war in der Stadt aufgewachsen, sie kannte Tramlinien und Hotelrouten auswendig und als sie mit meinem Vater in das Dorf zog, verlief sie sich , weil die Häuser durcheinander nummeriert waren. (gekürzt)
Start für den Schulsport in Bad Berka
Am Montag, 05.12.2011, begann mit der ersten Unterrichtsstunde auch der Schulsport in der neuen Schulsporthalle.
Die ersten in der Halle waren Schüler einer 5. und zweier 10. Klassen mit ihren Sportlehrern Lys Liebeskind, Cornelia Seiffert und Volker Büschel. Groß war die Begeisterung, ab jetzt die neue Halle nutzen zu können.
EUROVIA unterstützt das MCG
Am Donnerstag, 01.12.20111, waren Herr Dr. Giselher Grenzdörfer und seine Mitarbeiterin Frau Stephanie Zufelden zu Gast im Marie-Curie-Gymnasium und überreichten an die Schulgemeinschaftsmitglieder Nils Braunmiller, Elke Dölz, Lys Liebeskind und Andreas Henschel eine Spende von 2.000 Euro. Mit dieser ersten Begegnung wird eine über mehrere Jahre geplante Zusammenarbeit zwischen dem MCG und dem Bauunternehmen EUROVIA eingeleitet, von der beide Seiten profitieren sollen.
Thüringer Buchlöwe 2011 – Schreibwettbewerb für Kinder und Jugendliche
Beim diesjährigen Schreibwettbewerb „Thüringer Buchlöwe“ konnten sich auch 4 Schüler vom Marie-Curie-Gymnasium freuen, mit ihren Geschichten unter 382 Einsendungen zur Auszeichnungsveranstaltung in Erfurt eingeladen zu sein.
Herzlich gratulieren möchten wir Felix Reibetanz aus der Klasse 6/3, der mit seiner Geschichte „Die unheimliche Stille des Tages“ einen 3. Preis erringen konnte.
Anerkennungen für ihre Geschichten „Der Himmel in der Tiefe“ in der Jahrgangsstufe 11 und 12 Jahre erhielten Tanja Linnekogel und Julia Wollschläger aus der Klasse 6/2.
In der Jahrgangsstufe 13 und 14 Jahre konnte die Schülerin Stefanie Gandre aus der Klasse 8/4 ebenfalls eine Anerkennung für ihre Geschichte „Ohne Moos nicht`s los“ in Empfang nehmen.
Herzlichen Glückwunsch an die genannten Schüler!
Wir sind sicher, dass sich im kommenden Jahr ebenfalls viele Schüler am Schreibwettbewerb beteiligen werden, der dann unter dem Motto „Neue Märchen braucht das Land“ steht.
Sibylle Kunze
Preisträger 2011 am Marie-Curie-Gymnasium
Marie-Curie-Preis: Antje Herbst & Franziska Kahnt
Geschwister-Scholl-Preis: Inge Sehner
Albert-Schweitzer-Preis: Julia Reuthe
Im Rahmen der Festveranstaltung am 04.11.2011 wurden auch die hervorragenden Ergebnisse unserer Bundesfinale-Teilnehmerinnen im Tischtennis als besondere Leistung gewürdigt:Nadine Glaser, Michelle Haueisen, Saskia Niebling, Luise Peters, Sarah Stefan, Juliane Storch und Laura Straub sowie die Trainer Katrin Schröter und Matthias Grau.
Macht doch mal kein Minidrama draus!
Minidramen, Minidramatik live am 09.11.2011 im Marie Curie Gymnasium Bad Berka. Nichts konnte die spielwütigen 9er und 12er davon abhalten, dem Publikum einen sowohl verrückten, als auch vielseitigen Theaterabend zu bereiten. Dabei beherrschten vielmehr abstruse Ideen die Bühne, als die farblose Wirklichkeit.
Durch den Abend führte (trotz krankheitsbedingter Reibeisenstimme) eine, in ein purpurrotes, hautenges Dress gekleidete Conférencieuse. Ob ernsthafte, nachdenkliche Stücke, wie die Anteilnahme an Zillinskis und Borowskis Tod im Angesicht einer Twistermatte, oder ulkige, amüsante „Lustspiele“, alles fand im Spielplan des Abends seinen Platz. Mal trauerten Babys ihrer verlorenen Jugend nach und mal penetrierte in einer Szene eine eifersüchtige, bzw. mordlustige Ehefrau ihren Ehemann. Das Dilemma dieser fulminanten Auseinandersetzung war zwangsläufig nur mit einem zuschnappenden Fenster zu lösen. Und wer räumte anschließend die Leiche des Liebhabers weg? Niemand anderes als unsere fluchende, schillernde Conférencieuse, die nicht nur hausfrauliche Fähigkeiten unter Beweis stellen musste, sondern auch umgehend ihr eigenes Minidrama beisteuerte. Dabei prügelten sich alle Dramatiker bis aufs Messer – um ein Messer. Und zwar in Zeitlupe! Da bleibt Ihnen die Spucke weg, was?! Um die Gemüter wieder etwas zu beruhigen, unternahmen die Akteure eine kurze Reise ins märchenhafte Leben von Rapunter – äh– Rapunzel. Direkt vor ihrem wackligen Turm wartete der sprachfehlergebeutelte Prinz auf die Gunst der Dame mit den langen Haaren. Der Abend endete schließlich mit einem „misslungenen Spektakel“, an dessen Ende die Bühne vom durch Konfetti gedoubelten Mageninhalt der Akteure gesprenkelt war.
Kurzum, mit diesen und allen weiteren Minidramen konnten alle Geschmäcker des Abends befriedigt werden. Eine unaufhaltbare Welle kreativer Energie, nur gebändigt durch unsere gerechte Kaiserin Karin.
Alles in allem nahm der Abend nie gekannte Ausmaße von Dramatik an. Chamäleonesk, aktuell, revolutionär, irrwitzig, grotesk und DRAMATISCH!
Lisa Geist, Alexandra Kritzner
Theater machen mit Minidramen
Es geschah an dem Abend des 9.Novembers. In einer gefüllten Aula stellten sich 23 spielwütige Schüler der neunten und zwölften Klassen des Marie-Curie-Gymnasiums einem gespannten Publikum- bereit sie zu verwirren, zu amüsieren und sie zu unterhalten. Der Abend stand unter dem Motto „Minidramen“. Was ein Minidrama ist? Einfach gesagt: ein Minidrama ist ein Theaterstück von ca. 15 Minuten Länge. Doch das reicht nicht aus! Ein Minidrama kann kann grotesk, makaber oder auch absurd sein. Aber eines steht fest: ein Minidrama muss nicht unbedingt einen Sinn haben. Den Beweis traten nun die Schauspieler unter der Leitung von Showgirl Lisa Geist an. Trotz heiserer Stimme sorgte sie für den entsprechenden Glanz dieses Theaterabends. Egal, ob im vorherigen Stück drei Babies ihre verlorene Jugend beweinten oder im folgenden eine aufgebrachte Ehefrau unwissend den Liebhaber ihres Mannes umbrachte, unsere Conférencieuse konnte mit Charme und Esprit eine ausgefallene Überleitung finden. Die Zuschauer befanden sich in einem bunten Durcheinander zwischen einer Mutter, die Englischnachhilfe von ihrer Tochter bekommt, einer Castingshow und zwei Toten, die für Verwirrung sorgten. Eines der Highlights des Abends waren die Prinzen Lucas Brillinger, Jan Hunka und Lukas Löhr, die sich mit viel Hingabe um die Aufmerksamkeit ihrer Herzdame bemühten. Doch Rapunter bzw. Rapunzel ließ sich nur vom glitzernden Schmuck beeindrucken. Sogar eine Massenschlägerei konnte die Darsteller nicht davon abbringen, die Zuschauer mit noch mehr Minidramen zu unterhalten. Das Resultat des Abends waren ein lachendes Publikum und zufriedene Schauspieler. Ein großes Dankeschön gebührt unserer Lehrerin Frau Hemkes, die es doch wieder geschafft hat ihren chaotischen Schülerhaufen zu koordinieren. Danke!
Tag der Geschichte für die 10/1 und 10/4
Besuch der Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald
Man muss sich für seine Tränen nicht schämen.... Manchmal bleiben keine anderen Worte als „grausam“, „erschreckend“, „bedrückend“, „unfassbar“, „Gänsehaut“, „abscheulich“, „schrecklich“, „erschütternd“, “beängstigend“, „menschenverachtend“, „Tod“.(Schülerzitate)
Danke an Frau Marohn für diese ergreifende Führung am 10.11.2011, die unser fächerübergreifendes Projekt für Geschichte, Deutsch und das Seminarfach einleitete.
Sylvia Matthes, Sylke Schiller, Ina Junge
SKATING an unserem Gymnasium
Hört oder liest man diesen Begriff zu ersten Mal, könnte man denken, das hat etwas mit Sport zu tun, so ging es mir zumindest. Nun, Sport gibt es an unserer Schule reichlich, SKATING steht für ein Projekt, das wir seit dem Schuljahr 2011 am MCG durchführen können:
Studien- und Berufsorientierung an Gymnasien in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium und der Agentur für Arbeit.
In unserem Gymnasium wurde in der Richtung Studien- und Berufsorientierung dank unserer Beratungslehrerin Frau Weymann und unserer W/R-Lehrerin Frau Leo sowie engagierter Fachlehrer schon immer viel getan. Mit unseren Betreuern von SKATING, den Förderern und Freundeskreis der Technischen Universität Ilmenau, Frau Heuchling, Frau Westendorf, Frau Fischer, Frau Nucke und Herrn Canis, besitzen wir nun ein erweitertes Angebot, das speziell auf das Marie-Curie-Gymnasium zugeschnitten ist.
Unser Betreuungsteam führt ab Klassenstufe 8 Module mit den Jugendlichen durch, die ihnen helfen sollen, sich selbst zu erkennen, eigene Stärken und Schwächen wahrzunehmen, sich in der Welt der Berufe zurecht zu finden und schlussendlich die (hoffentlich) richtige Studien- bzw. Berufswahl zu treffen. Dabei binden wir natürlich weiterhin unsere Kooperationspartner, wie z. B. die Bahn AG, Axthelm und Zufall, Grafe Color oder den Landjugendverband e. V., ein. Durch das Projekt werden unseren Schülerinnen und Schülern kostenlose Besuche von Berufs- und Studienmessen, Schnupperstudien und Betriebsbesuche in der Region ermöglicht. Wichtig ist und bleibt natürlich weiterhin die Unterstützung der Eltern bei der Berufswahl. Deswegen finden verschiedene Elternabende statt, bei denen z. B. über die Studien-finanzierung geredet wird.
Unsere 8. Klassen arbeiten mit ihrem Berufswahlpass und erfuhren in den ersten Modulen etwas über Lernmethoden und wurden für den Studien- und Berufswahlprozess sensibilisiert.
Die Neuner absolvierten gerade ihr Praktikum, darauf bereiteten sie Frau Dr. Brandenburg und Frau Leo im W/R-Unterricht vor, wichtige ergänzende Tipps und Hinweise für Bewerbung, Lebenslauf, Telefonat und Einstellungsgespräch erhielten sie außerdem in den SKATING-Modulen. Das erlernte Wissen wird natürlich im Unterricht, in diesen Fall in Deutsch, vertieft und angewendet. Am 24.11.2011 fahren unsere 9. Klassen übrigens zum Innovationstag nach Erfurt. Weitere Veranstaltungen in diesem Rahmen sind dem Terminplan unserer Schule zu entnehmen.
Ein Highlight im Studien- und Berufswahlprozess hatten auch die 11. Klassen, die im Rahmen unseres Projektes kostenlos am vierstündigen Gefa-Test teilnehmen konnten. Die Einzelauswertungsgespräche mit unseren Betreuern fanden auch schon statt. Nun sind die Elfer bei ihrer Suche nach dem passenden Beruf oder Studienplatz bestimmt etwas schlauer.
Die Grobplanung für unser SKATING-Projekt findet ihr unter diesem Bericht, genaue Termine und Angaben entnehmt ihr dem Vertretungsplan.
Für weitere Fragen wendet ihr euch an Frau Weymann als Beratungslehrerin oder an mich als SKATING-Verantwortliche.
Mit dem SKATING-Projekt steht einem tollen Beruf oder Studienplatz eigentlich nichts mehr im Weg! Ihr braucht nur noch eine Kleinigkeit – ein erfolgreiches Abitur. Aber das liegt an jedem selbst...
Viel Erfolg dabei wünscht euch Sylvia Matthes!

























